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Lafayette hatte nur Zeit, auf ſie zuzureiten und ſich ſeinem Pferde vor die Mündung der Kanonen zu tellen.
Nachdem ſie einen Angenblick gewirbelt, warf ſich die erſchrockene Menge inſtinctartig in die Reihen der Nationalgarde des Marais und des Faubourg Saint⸗ Antvine.
Die Nationalgarde öffnete ihre Reihen und nahm die Flüchtlinge aufz der Wind hatte den Rauch auf dieſe Seite getrieben, ſo daß ſie nichts geſehen hatte und glaubte, die Menge werde durch die Furcht allein fort⸗ geriſſen.
Als der Rauch ſich verlor, ſah ſie zu ihrem Schre⸗ cken die Erde mit Blut befleckt und mit Todten beſtreut.
In dieſem Augenblicke kam ein Adjutant im Galopp und gab der Nationnlgarde des Faubourg Saint⸗An⸗ toine und des Marais Befehl, geradeaus zu marſchi⸗ ren und den Platz zu ſäubern, um ihre Verbindung mit den zwei andern Truppen zu bewerkſtelligen.
Sie ſchlng aber im Gegentheil auf den Adjutan⸗ ten und die Reiter, welche die Menge verfolgten, an.
Adjutant und Reiter wichen vor den patriotiſchen Ba⸗ jonneten zurück.
Alles, was auf dieſe Seite geflohen war, fand hier einen unerſchütterlichen Schutz.
In einem Augenblicke war das Marsfeld geräumtz es blieben nur die Leiber der bei dem entſetzlichen Feuer der beſoldeten Garde getödteten oder verwundteten Män⸗ ner, Weiber und Kinder, oder der durch die Dragoner niedergehauenen oder von den Pferden zertretenen un⸗ glücklichen Flüchtlinge.
Und mitten unter dieſem Blutbade, ohne vor dem Falle der Todten, dem Geſchrei der Verwundeten zu erſchrecken, unter dem Kleingewehrfener, vor der Mün⸗ dung der Kanonen, ſammelten die Patrioten die Hefte der Petition, welche, wie die Menſchen eine Zu⸗


