Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 21.-26. Bändchen (1855) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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werden; die Menge, welche, völlig eingeſchloſſen in einen eiſernen Kreis, ſich an den Fuß vom Altar des Vater⸗ S. flüchtet, wie zur Schwelle eines unverletzlichen Aſyls. Sodann, auf der Seite des Fluſſes, ein einzelner Flintenſchuß und ein kräftiges Kleingewehrfeuer, deſſen Rauch zum Himmel aufſteigt.

Bailly iſt durch das Geziſche der Straßenjungen empfangen worden, welche die Böſchung auf der Seite von Grenelle bedecken; unter dieſem Geziſche hat ſich ein Flintenſchuß hörbar gemacht, und eine Kugel hat, hinter dem Maire von Paris, leicht einen Dragoner verwundet.

Da hat Bailly befohlen, Feuer zu geben, doch in die Luft zu feuern, und nur um zu erſchrecken.

Wie ein Echo dieſes Kleingewehrfeuers antwortet aber ein anderes Kleingewehrfener. ſc. war die beſoldete Garde, welche ebenfalls

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Auf wen? auf was? Auf die harmloſe Menge, die den Altar des Vater⸗ lands umgab!

Ein erſchreckliches Geſchrei folgte auf dieſes Feuer, dann ſah man, was man damals noch ſo wenig geſehen hatte, und was man ſeitdem ſo oft geſehen:

Die Menge fliehend und unbewegliche Leichname zurücklaſſend, Verwundtete, die ſich im Blute ſchleppten;

Und unter dem Rauche und Stanbe die Reiterei mit aller Erbitterung die Flüchtlinge verfolgend.

Das Marsfeld bot einen beklagenswerthen Anblick. Die Frauen und die Kinder waren beſonders getroffen worden.

Da geſchah, was unter ſolchen Umſtänden geſchieht: die Wuth, Blut zu vergießen, die Gierde des Schlach⸗ tens erſaßte anſteckend die Einen nach den Andern.

Die Artillerie pflanzte ihre Stücke auf und ſchickte

ſich an, Feuer zu geben.

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