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Marie Antvinette ſtieß eine Art von Wutbgeſchrei aus, drückte an ihre Bruſt den Dauphin, ein armes Kind, das nichts von der Größe der Ereigniſſe wußte, welche vorgingen, neigte ſich über den Balcon, kaute zwiſchen ihren Zähnen und ſpuckte auf das Volk das Wort:
„Elende!“
Einige hörten es und antworteten durch Drohungen: der Platz war nur noch ein großes Getümmel und ein ungeheures Geſchrei.
Ganz in Verzweiflung, wollte ſich Herr von Choiſeul tödten laſſen; er machte einen letzten Verſuch.
„Huſaren!“ rief er„im Namen der Ehre, rettet den König!“
Doch in dieſem Augenblick, mitten unter zwanzig Bewaffneten, trat eine neue Perſon in Scene.
Das war Drouet, der von der Municipalität kam, wo er den Beſchluß, es zu verhindern, daß der König weiter reiſe, bewirkt hatte.
„Ah!“ rief er, indem er auf Herrn von Choiſeul zuging,„Sie wollen den König entführen? gut! ich ſage Ihnen, Sie werden ihn nur todt haben.“
Herr von Choiſeul that ſeinerſeits mit aufgeho⸗ benem Säbel einen Schritt gegen Drouet.
Doch der Commandant der Nationalgarde war da und rief Herrn von Chviſeul zu:
„Wenn Sie noch einen Schritt machen, tödte ich Sie!“
Bei dieſen Worten ſprengte ein Mann vor, ohne daß ihn Drohungen oder Gruppen aufhalten konnten.
Das war Iſidor von Charny: der Mann auf den er lauerte, war gerade Drouet.
„Zurück! zurück!“ rief er, die Menge mit der Bruſt ſeines Pferdes durchſchneidend,„dieſer Menſch gehört mir!“ 2
Und ſein Jagdmeſſer ſchwingend, drang er auf Drouet ein.


