Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 11.-16. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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unterſuchte, um zu ſehen, ob ſie geladen waren; dann er⸗ klärte er deutſch den Huſaren, welche, da ſie kein Wort Franzöſiſch verſtanden, nichts von dem, was um ſie her vorging, begriffen hatten, ſie ſeien in Varennes, man habe ſo eben den König, die Königin und die kö⸗ nigliche Familie verhaftet, es handle ſich darum, ſie aus den Händen derjenigen, welche ſie gefangen halten, zu ziehen oder zu ſterben.

Die Anrede war kurz, aber warm: ſie ſchien auf die Huſaren einen lebhaften Eindruck hervorzubringen. Der König! die Königin! wiederholten ſie mit Erſtaunen.

Herr von Choiſeul ließ ihnen nicht Zeit, wieder zu erkalten; er befahl ihnen, den Säbel in die Hand zu nehmen, zu Vieren abzubrechen, und ritt in ſcharfem Trab nach dem Hauſe, wo er eine Wache geſehen, wohl ver⸗ muthend, in dieſem Hauſe werde der König gefangen gehalten.

Hier, mitten unter den Schmähungen der Natio⸗ nalgarden, und ohne ſich um dieſe Schmähungen zu be⸗ kümmern, ſtellte er zwei Vedetten vor die Thüre und ſtieg ab, um in das Haus hineinzugehen.

In dem Augenblick, wo er über die Schwelle treten wollte, fühlte er, daß mas ſeine Schulter be⸗ rührte.

Er wandte ſich um und ſah den Grafen Charles von Damas, deſſen Stimme er, auf das: Wer da? der Nationalgarden antwortend, erkannt hatte.

Herr von Choiſeul hatte vielleicht ein wenig auf dieſe Unterſtützung gerechnet.

Ah! Sie ſind es? ſagte er;ſind Sie bei Kräften?

Ich bin allein oder beinahe allein, erwiederte Herr von Damas.

Warum dies?

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