Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 11.-16. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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aus Ihrem Wagen auszuſteigen und in dieſes Wirthshaus einzutreten, ſo werden wir Bekanntſchaft machen. 1

Gern, Herr Chevalier, ſehr gern! rief der Mann mit dem Ueberrock.

Und er ſprang aus ſeinem Wagen, ohne den Fuß⸗ tritt zu berühren, und trat haſtig in das Gaſthaus ein.

Der Chevalier bemerkte, daß er ganz beſtürzt zu ſein ſchien.

Ah! Herr Chevalier, ſagte der Unbekannte,nicht wahr, Sie werden mir die Pferde geben, die Sie hier haben?

Wie! die Pferde, die ich hier habe? verſetzte Herr von Bopillé, ebenfalls beſtürzt.

Ja! ja! Sie werden ſie mir geben! Sie brau⸗ chen mir nichts zu verbergen, ich weiß Alles!

Mein Herr, erlauben Sie mir, zu geſtehen, daß mich das Erſtaunen verhindert, Ihnen zu antworten, und daß ich nicht ein Wort von dem, was Sie mir ſagen wollen, begreife.

Ich wiederhole Ihnen, daß ich Alles weiß; der König iſt geſtern Abend von Paris abgereiſt... doch es hat nicht den Anſchein, daß er ſeinen Weg zu verfol⸗ gen im Stande geweſen iſt; ich habe ſchon Herrn von Damas davon in Kenntniß geſetzt, und er hat ſeine Po⸗ ſten zurückziehen laſſen: das Dragoner⸗Regiment hat ſich meuteriſch gezeigt, und es iſt ein Aufruhr in Clermont ausgebrochen... Ich hatte viel Mühe, durchzukom⸗ men, ich, der ich mit Ihnen ſpreche!

Aber wer ſind Sie denn, Sie, der Sie mit mir ſprechen? rief Herr von Bouillé voll Ungeduld.

Ich bin Leonard, der Friſeur der Königin. Wie!

Sie kennen mich nicht! Stellen Sie ſich vor, daß mich

Herr von Choiſeul wider meinen Willen mit ſich fortge⸗ führt hat. Ich brachte ihm die Diamanten der Kö⸗ nigin und von Madame Eliſabeth, und wenn ich bedenke, mein Herr, daß mein Bruder, deſſen Hut und Ueberrock