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viele Neugierige belagerten dieſe Thüre. Die Worte des Königs wurden nicht nur innen, ſondern auch außen gehört.
Hatte ſie derjenige, welcher ſie ausgeſprochen, mit einer gewiſſen Würde geſagt, ſo entſprachen doch zum Unglück der graue Rock, in den er gekleidet war, ſeine Baſinweſte, ſeine Hoſen und ſeine grauen Strümpfe, wie die kleine Perrücke à la Jean⸗Jacques, die er trug, durch⸗ aus nicht dieſer Würde.
Wie hätte man in der That einen König von Frank⸗ reich unter dieſer gemeinen Verkleidung erkennen ſollen!
Die Königin fühlte den auf dieſe Menge hervorge⸗ brachten Eindruck und die Röthe ſtieg ihr zu Geſichte.
„Nehmen wir an, was uns Frau Sauſſe angebo⸗ ten hat, und gehen wir in den erſten Stock hinauf,“ ſagte ſie raſch.
Herr Sauſſe ergriff ein Licht und eilte nach der
Treppe, um ſeinen erhabenen Gäſten den Weg zu zeigen.
Die Kunde, es ſei wirklich der König derjenige, welcher in Varennes angekommen, und das Geſtänd⸗ niß ſei durch ſeinen eigenen Mund gemacht worden, ent⸗ eilte mit raſchem Fluge und verbreitete ſich in den Stra⸗ ßen der Stadt.
Ein Mann trat ganz beſtürzt bei der Municipali⸗ tät ein.
„Meine Herren,“ ſprach er,„die Reiſenden, welche ſich bei Herrn Sauſſe befinden, ſind wirklich der König und die königliche Familie! Ich habe ſo eben das Ge⸗ ſtändniß aus dem eigenen Munde des Königs ver⸗ nommen.“
„Nun! meine Herren,“ rief Drouet,„was ſagte ich Ihnen?“
Zu gleicher Zeit hörte man gewaltigen Lärmen in der Stadt, die Trommeln raſſelten fortwährend und die Sturmglocke erſcholl ohne Unterlaß.
Warum zogen dieſe verſchiedenen Gerüchte und Ge⸗


