Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 11.-16. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Oh! murmelte er,er muß wohl herauskom⸗ men, und wenn er herauskommt, werde ich ſeiner nicht fehlen.

Zu gleicher Zeit öffnete er mit der Nadel ſeines Pulverhorns das Zündloch ſeiner Flinte und ſchüttete neues Pulver auf die Pfanne, damit ſich nicht das Wunder wiederhole, dem Iſidor das Leben verdankte.

Fünf Minuten lang blieb alles Geräuſch, ſelbſt das des Athmens zweier Herzen, unterbrochen.

Plötzlich, mitten unter dieſer Stille, erſcholl das Ge⸗ belle der Kettenhunde im Hofe.

Billot ſtampfte mit dem Fuße, horchte einen Augen⸗ blick, ſtampfte abermals und ſagte:

Ah! ſie läßt ihn durch den Obſtgarten enfliehen! gegen ihn bellen die Hunde!

Und er ſprang über den Kopf von Piton auf die andere Seite des Grabens und verſchwand, trotz der Nacht, mit Hülfe der Kenntniß, die er von den Oert⸗ lichkeiten hatte, mit der Geſchwindigkeit des Blitzes an der Ecke der Mauer des Pachthofes.

Er hoffte zugleich mit Iſidor auf die andere Seite des Pachthofes zu kommen.

Piton begriff das Manveuvre mit dem Verſtande des Naturmenſchen, er ſprang auch aus dem Graben, durchſchnitt den Weg in directer Linie, ging gerade auf das Fenſter von Catherine zu, zog den Laden, der ſich öffnete, an ſich, ſtieg in das leere Zimmer ein, erreichte die durch eine Lampe erleuchtete Küche, eilte in den Hof, kam in den Gang, der in den Obſtgarten führte, und erblickte hier mittelſt der Fähigkeit, die er beſaß, im Finſtern zu unterſcheiden, zwei Schatten, von denen der eine auf die Mauer kletterte und der andere mit ausgebreiteten Armen am Fuße dieſer Mauer ſtand.

Doch ehe er ſich vollends über die Mauer hinüber⸗ ſchwang, drehte ſich der junge Mann zum letzten Male um und ſagte: