Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 11.-16. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Stille.

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den Pachthof zu gelangen, einen andern Eingang, als den durch das Fenſter.

Billot befürchtete dies, denn er murmelte etwas wie einen Fluch. Dann herrſchte zehn Minuten lang eine entſetzliche

Nach Verlauf dieſer zehn Minuten unterſchied Piton mit Hülfe ſeines ſcharfen Geſichtes eine menſchliche Ge⸗ ſtalt am Ende der Mauer.

Der Reiter hatte ſein Pferd an einen Baum ange⸗ bunden und kam zu Fuß zurück.

Die Nacht war ſo finſter, daß Pitou hoffte, Bil⸗ lot werde dieſe Art von Schatten nicht ſehen, oder zu ſpät ſehen.

Er täuſchte ſich, Billot ſah den Schatten, denn Pitou hörte zweimal über ſeinem Kopfe das harte Geräuſch, das der Hahn einer Flinte macht, wenn er geſpannt wird.

Der Menſch, der an der Mauer hinſchlüpfte, hörte ohne Zweifel auch dieſes Geräuſch, in welchem ſich das Ohr eines Jägers nicht täuſcht, denn er blieb ſtehen und ſuchte die Finſterniß mit dem Blicke zu durchdringen, das war aber unmöglich.

Während dieſes Haltes von einer Secunde ſah Piton über dem Graben das Rohr der Flinte ſich erhe⸗ ben; doch ohne Zweifel war der Pächter auf dieſe Ent⸗ fernung ſeines Schuſſes nicht ſicher, oder er befürchtete wahrſcheinlich, einen Irrthum zu begehen, denn der Lauf, der ſich raſch erhoben hatte, ſenkte ſich langſam.

Der Schatten nahm wieder ſeine Bewegung und ſchlüpfte weiter längs der Mauer hin.

Er näherte ſich ſichtbar dem Fenſter von Catherine.

Diesmal war es Pitou, der das Herz von Billot klopfen hörte.

Piton fragte ſich, was er thun könnte, durch wel⸗ chen Schrei er den unglücklichen jungen Mann un⸗