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Piton hielt ſich alſo feſt an ſeine Weide angedrückt, als wäre er ein Theil der vegetabiliſchen Familie gewe⸗ ſen, in deren Mitte er ſich befand, und wandte die ganze Macht ſeiner an die Racht, an die Ebenen und an die Wälder gewöhnten Sinne an, um einen Schatten zu un⸗ terſcheiden oder einen Ton außzufaſſen.
Plötzlich ſchien es ihm, als hörte er hinter ſich, vom Walde kommend, das Geränſch des Trittes eines Men⸗ ſchen, der in den Furchen geht; da ihm dieſer Tritt zu ſchwer dünkte, um der des jungen und eleganten Vicomte
zu ſein, ſo drehte er ſich langſam und auf eine beinahe
unmerkliche Art um ſeinen Weidenbaum und erblickte dreißig Schritte von ſich den Pächter mit ſeiner Flinte
auf der Schulter. Dieſer hatte, wie es Piton vorhergeſehen,
beim Kreuzwege von Bourg⸗Foutaine gewartet; da aber Niemand auf dem Fußpfade herbeikam, ſo glaubte er ſich getänſcht zu haben, und er kehrte zurück, um ſich, wie er ſelbſt geſagt, vor dem Fenſter von Catherine auf den Anſtand zu ſtellen, überzengt, durch dieſes Fenſter werde der Vicomte zu ihr hineinzu⸗ ſchlüpfen ſuchen.
Zum Unglück wollte der Zufall, daß er für ſeinen Hinterhalt dieſelbe Weidengruppe wählte, in der ſich Piton verſteckt hatte.
Piton errieth die Abſicht des Pächters; er konnte ihm den Platz nicht ſtreitig machen, glitt an der Böſchung hinab und verſchwand im Graben, den Kopf unter den hervorſpringenden Wurzeln des Weidenbaums verbergend, an den ſich Billot angelehnt hatte.
Glücklicher Weiſe wehte der Wind mit einer gewiſ⸗ ſen Heftigkeit; ſonſt hätte Billot ſicherlich das Klopfen des Herzens von Pitou hören können. 6
Doch zur Ehre der bewunderungswürdigen Ratur unſeres Helden müſſen wir ſagen, daß es weniger ſeine perſönliche Gefahr, als die Verzweiflung, Catherine un⸗
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