Das erſte Mittel, das ſich dem Geiſte von Piton bot, war, nach Bourſonnes zu laufen und Herrn Iſidor von der Gefahr zu unterrichten, die ſeiner harrte, wenn er ſich in die Gegend des Pachthofes wagte.
Doch beinahe in demſelben Augenblick fielen ihm zwei Dinge ein.
Einmal, daß er von Catherine keinen Auftrag er⸗ halten hatte, dies zu thun.
Zweitens, daß die Gefahr Herrn Iſidor wohl nicht zurückhalten könnte.
Welche Gewißheit hatte Piton ferner, der Vicomte, deſſen Abſicht es ohne Zweifel war, ſich zu verbergen, werde auf der für Wagen gebahnten Straße und nicht auf einem von den kleinen Fußpfaden kommen, welche die Holzhauer benützen, um ihren Weg abzukürzen?
Suchte Pitou Iſidor auf, ſo verließ er überdies Catherine, und Pitou, dem es im Ganzen leid gethan hätte, wenn dem Vicomte Unglück widerfahren wäre, würde in Verzweiflung gerathen ſein, hätte Catherine ein Unglück betroffen.
Das Vernünftigſte ſchien ihm alſo, da zu war⸗ ten, wo er war, und je nach dem was ſich ereignen würde, mit den Umſtänden zu Rathe zu gehen.
Mittlerweile hefteten ſich ſeine Augen auf den Pacht⸗ hof ſtarr und glänzend wie die einer Tigerkatze, welche
auf ihre Beute lauert. Die erſte Bewegung, die ſich beim Pachthofe bewerk⸗ ſtelligte, war der Abgang des Vater Clouis.
Piton ſah ihn unter dem Thorwege von Billot Ab⸗
ſchied nehmen, ſodann längs der Mauer hinhinken und in der Richtung von Villers⸗Coterets verſchwinden, das er durchſchneiven oder umgehen mußte, um ſich zu ſeiner ungefähr anderthalb Stunden von Piſſelen entfernten Hütte zu begeben.
In dem Augenblick, wo er wegging, trat die Abend⸗ dämmerung ein. †
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