Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 11.-16. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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cken umſchloſſenen Obſtgärten oder die im freien Felde ſtehenden Bäume verwüſtete, die Geſetze verletzend den Jagdhütern gegenüber, auf deren Ferſen er ſeine Leim⸗ ruthen und ſeine Schlingen legte, hatte ſich Piton eine tiefe Ueberlegung und eine raſche Entſcheidung ſo ſehr zur Gewohnheit gemacht, daß es ihm bei allen ſchwie⸗ rigen Fällen, in die er ſich verwickelt geſehen, geſtattet geweſen war, ſich unter den beſtmöglichen Bedingun⸗ gen aus der Verlegenheit zu ziehen rief er vor Allem die raſche Entſcheidung zu Hülfe, und er beſchloß, ſogle ch nach dem ungefähr ac

vom Pachthofe entfernt liegenden Walde zu gehen.

Der Wald bildet eine Decke und unter dieſer Decke wo man leicht unbemerkt bleibt, kann man nach ſeinem Belieben nachdenken.

Bei dieſer Veranlaſſung hatte Piton, wie man ſieht, die gewöhnliche Ordnung der Dinge umgekehrt und die raſche Entſcheidung vor die tiefe Ueberlegung geſetzt.

Piton aber hielt ſich diesmal mit ſeinem inſtinetar⸗ tigen Verſtande an das Dringendſte, und das Dringend⸗ ſte war für ihn, eine Decke zu haben.

Er ging alſo nach dem Walde mit einer ſo unge⸗ zwungenen Miene, als hätte ſein Kopf nicht eine Welt von Gedanken in ſich getragen, und er erreichte den Wald, nachdem er die Stärke gehabt, nicht einen Blick zurück⸗ zuwerfen

Sobald er berechnet hatte, er ſei vom Pachthauſe aus nicht mehr zu erſchanen, bückte er ſich allerdings, als wollte er das Untertheil ſeiner Kamaſche zuknöpfen, und, den Kopf zwiſchen ſeinen zwei Beinen, befragte er den Horizont.

Der Horizont war frei und ſchien für den Augen⸗ blick keine Gefahr zu bieten.

Als Piton dies ſah, nahm er wieder die ſenkrechte Linie an und befand ſich mit einem Sprunge im Walde.

Diesmal wie ſonſt'

htzig Schritte