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Piton hörte wohl die Frage, aber er hörte die Ant⸗ wort nicht mehr, denn gerade in der Küche angelangt, wohin er Catherine nachgefolgt war, fühlte er, wie das Mädchen in ſeinen Armen zuſammenſank.
„Mein Gott, was haben Sie denn?“ fragte er er⸗ ſchrocken.
„Oh!“ erwiederte Catherine,„Sie begreifen alſo nicht? er weiß, daß Iſidor in Bourſonnes angekommen 3 und will ihn ermorden, wenn er ſich dem Pachthofe nähert.“
In dieſem Augenblicke wurde die Thüre des Spei⸗ ſezimmers geöffnet, und Billot erſchien auf der Schwelle. „Mein lieber Piton,“ ſagte er mit einem ſo harten Tone, daß keine Erwiederung möglich war,„biſt Du wirklich wegen der Kaninchen von Vater Laſenneſſe ge⸗ kommen, ſo glaube ich, daß es für Dich Zeit iſt, zu gehen und Deine Schlingen zu legen; Du begreifſt, ſpäter würdeſt Du nicht mehr ſehen.“
„Ja, Herr Billot,“ antwortete demüthig Pitou,„ich bin deshalb gekommen und aus keinem anderen Grunde, das ſchwöre ich Ihnen.“ 2
„Nun alſo?“
„Alſo gehe ich, Herr Billot.“
Und er entfernte ſich durch das Hofthor, indeß Ca⸗ therine in Thränen zerfließend in ihre Stube zurückkehrte, deren Riegel ſie hinter ſich vorſchob.
„Ja,“ murmelte Billot,„ja, ſchließe Dich ein, Un⸗ glückliche! Gleichviel, denn nicht auf dieſer Seite werde ich auf dem Anſtande ſein.“


