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„Sie ſind deſſen ſicher, Herr Billot?“
„Sehr ſicher,“ antwortete der Pächter, der zugleich Piton und Catherine anſchaute, was leicht war, da ſie neben einander ſaßen;„der Schäfer hat dieſen Morgen einen geſehen.“
„Wo dies?“ fragte Piton naiver Weiſe.
„Auf der Straße von Paris nach Bonrſonnes, beim Gehölze von Jvors.“
„Ah!“ rief Piton, während er ſeinerſeits Billot und Catherine anſchaute.
„Ja,“ fuhr Billot mit derſelben Ruhe fort,„man hatte ihn ſchon im vergangenen Jahre bemerkt und mich davon in Kenntniß geſetzt; eine Zeit lang glaubte man, er ſei verſchwunden, um nicht wiederzukommen, doch..“
„Doch?“ fragte Pitou.
„Doch es ſcheint, er iſt zurückgekommen,“ erwiederte Billot,„und er ſchickt ſich an, wieder um den Pachthof herumzuſtreichen; darum habe ich den Vater Clouis ge⸗ e mir meine Flinte zu putzen und mir Kugeln zu gießen.“
Mehr konnte Catherine nicht aushalten; ſie gab eine Art von erſticktem Schrei von ſich, ſtand auf und wandte ſich ganz ſchwankend nach der Thüre.
Halb naiv, halb beſorgt, ſtand Piton auch auf, und als er Catherine wanken ſah, eilte er ihr nach, emn ſie zu unterſtützen.
Billot warf einen entſetzlichen Blick nach der Thüre, doch das ehrliche Geſicht von Piton offenbarte einen zu ſtarken Ausdruck des Erſtannens, als daß Billot ſeinen Eigenthümer im Verdachte einer Mitſchuld mit Catherine haben konnte.
Ohne ſich weiter um Piton oder um ſeine Tochter zu bekümmern, fuhr er fort:
„Sie ſagen alſo, Vater Clouis, um den Schuß zu ſichern, werde es gut ſein, die Kugeln in ein Stück mit Fett getränkte Haut zu wickeln?“


