Clouis fort:„unter dem alten Eiſen, bei Montognon dem Waffenſchmiede, fand ich eine Kugelform.. ah! es iſt ſelten, daß man einen Model findet, wie man ihn gerade braucht; dieſe kleinen Teufelsläufe von Leclerc haben beinahe alle das Caliber von vier und zwanzig, was ſie nicht abhält, Gott weiß wohin zu tragen. Ich habe alſo gerade einen Model vom Caliber Ihrer Flinte gefunden, ein wenig kleiner ſogar; doch das thut nichts, im Gegentheil, Sie wickeln die Kugeln in eine mit Fett beſchmierte Haut. Brauchen Sie die Kugeln für den Pürſchgang oder um aufgelegt zu ſchießen?“ „Ich weiß es nicht genau,“ erwiederte Billot,„ich kann Ihnen nur bemerken, daß ich auf den Anſtand zu gehen gedenke.“
„Ah! ja, ich begreife,“ rief der Vater Clouis,„die Wildſchweine des Herrn Herzogs von Orleans ſind lü⸗ ſtern nach Ihren Kartoffeln, und Sie haben ſich geſagt: „„So viel im Pökelfaſſe liegen, ſo viel freſſen nicht mehr.““
Es trat ein Stillſchweigen ein, das nur durch das keuchende Athmen von Catherine geſtört wurde.
Die Augen von Piton gingen vom Jäger auf Bil⸗ lot und von Billot zu der Tochter über.
Er ſuchte zu begreifen, und dies gelang ihm nicht.
Was die Mutter Billot betrifft, ſo war es unnütz, von ihrem Geſichte eine Aufklärung zu fordern; ſie be⸗ griff nichts von dem, was man ſagte, und alſo um ſo viel mehr nichts von dem, was man ſagen wollte.
„Ah!“ fuhr der Vater Clouis ſeinen Gedanken verfolgend fort:„ſind die Kugeln für die Wildſchweine beſtimmt, ſo ſind ſie vielleicht ein wenig klein; dieſe Herren haben eine harte Haut, abgeſehen davon, daß das gegen den Jäger umkehrt! Ich habe Wildſchweine geſehen, welche fünf, ſechs, acht Kugeln zwiſchen Haut und Fleiſch hatten, und zwar Musketenkugeln von ſechszehn auf das Pfund, und ſich darum doch ganz wohl befanden.“


