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ſie ſind weniger ſchlau, aber ſchmackhaft, denn ſie freſſen Heidekraut und Quendel.“
„Teufel!“ rief der Pächter,„ich wußte nicht, daß Du ſo leckerhaft biſt, Piton!“
„Ah! nicht für mich bin ich ſo leckerhaft, ſondern für Mademoiſelle Catherine; da ſie kürzlich erſt krank geweſen iſt, ſo braucht ſie zartes Fleiſch...“
„Ja, Du haſt Recht,“ unterbrach der Pächter Pi⸗ tou,„denn Du ſiehſt, daß ſie noch keinen Appetit hat.“
Und er deutete auf den weißen Teller von Cathe⸗ rine, welche, nachdem ſie ein paar Löffel voll Suppe ge⸗ geſſen, weder das Rindfleiſch, noch den Speck angerührt hatte.
„Ich habe keinen Appetit, mein Vater,“ verſetzte Catherine erröthend, da ſie ſo gleichſam zu einer Er⸗ klärung aufgefordert wurde,„ich habe keinen Appetit, weil ich eine große Taſſe Milch mit Brod einen Augen⸗ blick, ehe Piton an meinem Fenſter vorüberging und ich ihn rief, zu mir genommen.“
„Ich ſuche nicht den Grund, warum Du keinen haſt, ich beſtätige nur die Thatſache,“ ſagte
illot.
Dann ſchaute er durch das Fenſter in den Hof, ſtand auf und rief:
„Ah! da kommt Einer für mich.“
Piton fühlte, daß der Fuß von Catherine raſch auf den ſeinigen drückte; er wandte ſich gegen ſie um und ſah, daß ſie ihm, bleich wie eine Todte, mit den Augen das Fenſter bezeichnete, das nach dem Hofe ging.
Sein Blick folgte der Richtung des Blickes von Catherine, und er erkannte ſeinen alten Freund, den Va⸗ ter Clouis, der, die Doppelflinte von Billot auf der Schulter, am Fenſter vorüberging. ⸗
Die Flinte des Pächters zeichnete ſich vor andern dadurch aus, daß der Bügel von Silber war.
„Ah!“ ſagte Piton, der in Allem dem nichts ſehr


