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zwiſchen die zwei Frauen»mit dem Rücken gegen das Fenſter ſetzte.
So beſorgt Piton auch war, ſo hatte er doch ein Organ, auf das dieſe Beſorgniß nie einen Einfluß übte, das war der Magen; in Folge hievon konnte Billot, troß der Schärfe ſeines Blickes, an ſeinem Gaſte nichts Anderes wahrnehmen, als die Befriedigung, die er beim Anblick einer vortrefflichen Kohlſuppe und der Platte mit Ochſenfleiſch und Speck, die ihr folgte, empfand.
Nichtsdeſtoweniger war es angenſcheinlich, daß Billot zu wiſſen wünſchte, ob der Zufall oder ein voraus überlegter Plan Piton nach dem Pachthofe geführt habe.
In dem Augenblick, wo man das Ochſenfleiſch und den Speck wegnahm, um ein gebratenes Lammsviertel, ein Gericht, deſſen Eintritt Piton mit einer ſichtbaren Freude betrachtete, aufzuſtellen, demasquirte der Pächter auch plötzlich ſeine Batterien, wandte ſich unmittelbar an Piton und fragte ihn:
„Mein lieber Piton, darf man nun, da Du weißt, daß Du im Pachthofe immer willkommen biſt, wiſſen, was Dich heute in unſere Gegend zieht?“
Piton lächelte, ſchaute umher, um ſich zu verſichern, daß es hier weder indiscrete Blicke, noch gefährliche Ohren gebe, ſchlug mit der Unken Hand den rechten Aermel ſeines Wammſes zurück und ſagte, indem er ein Dutzend Schlingen von Metalldraht zeigte, welche wie eine Armſpange um ſein Fauſtgelenke gerollt waren:
„Sehen Sie, Vater Billot.“
„Ah! ah!“ verſetzte der Vater Billot.„Du haſt die Reviere Longpré und Taille⸗Fontaine entvölkert und wendeſt Dich hierher?“
„Das iſt es nicht,“ erwiederte Piton naiv:„doch ſeitdem ich es mit dieſen verdammten Kaninchen zu thun habe, erkennen ſie, glaube ich, meine Schlingen und ent⸗ fernen ſich. Ich habe alſo beſchloſſen, heute Nacht ein paar Worte mit denen des Vater Lajeuneſſe zu ſprechen;


