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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
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nicht kraft des Beliebens eines Gebieters, ſondern auf die Stimme von einem von ſeines Gleichen.

Als nach dieſen letzten Worten:

Das Geſetz erkennt weder religiöſe Gelübde, noch irgend eine Verbindlichkeit mehr an, welche den natür⸗ lichen Rechten und der Conſtitution entgegen wäre, als nach dieſen Worten, ſagen wir, Billot den Ruf erhob, ver noch ſo neu, daß er ſtrafbar ſchien, den Ruf:Es lebe die Nation! als er die Arme ausbreitend an ſeiner Bruſt in einer brüderlichen Umarmung die Schärpe des Maire und die Epauletten des Kapitäns vereinigte, wie⸗ derholte, obgleich dieſer Maire der eines Dörfchens, ob⸗ gleich dieſer Kapitän der Anführer einer Handvoll Bauern, da der Grundſatz trotz der Niedrigkeit derjeni⸗ gen, welche ihn vertraten, nicht minder groß war, es wieverholte Aller Mund:Es lebe die Nation! und alle Arme öffneten ſich und ſchloßen ſich zu einem allge⸗ meinen Umfangen in der erhabenen Verſchmelzung aller Herzen in einem einzigen Herz, in der überwiegenden Hinneigung aller Privatintereſſen zur gemeinſchaftlichen Aufopferung. 5

Das war eine von den Scenen, von welchen Gilbert mit der Königin geſprochen, und die die Königin nicht begriffen hatte.

Billot ſtieg vom Altar des Vaterlands unter dem und dem Zurufe der ganzen Bevölkerung

erab.

Die Muſik von Villers⸗Coterets ſtimmte im Ver⸗ eine mit den Muſiken der benachbarten Dörfer ſogleich die Melodie der brüderlichen Verſammlungen, die Melodie der Hochzeiten und der Taufen an: Ou peuton uétre mieux qu'a sein de sa famille**)

Und in der That, von dieſer Stunde an wurde

*) Wo kann man beſſer ſein, als im Schvoße ſeiner Familie?