Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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erſten Communion nur zweimal, an ſeinem Heirathstage und am Tage der Taufe ſeiner Tochter, den Fuß in die Kirche geſetzt hatte.

Ich ſage nicht, es ſei ein großes Unglück, erwie⸗ derte der Maire, dem aus Gründen daran lag, Billot nicht zu wiverſprechen.Doch was werden wir an die Stelle der Meſſe ſetzen?

An die Stelle der Meſſe? rief Billot im Auf⸗ ſchwunge einer wahren Begeiſterung;ich will es Ihnen ſagen: ſteigen Sie mit mir zum Altar des Vaterlands hinauf, Herr Maire; ſteige auch mit hinauf, Pitou; Sie zu meiner Rechten, Du zu meiner Linken. ſo iſt es. Was wir an die Stelle der Meſſe ſetzen werden, höret Alle, ſprach Billot;es iſt die Erklärung der Menſchen⸗ rechte, es iſt das Credo der Freiheit, es iſt das Evange⸗ lium der Zukunft.

Alle Hände klatſchten gleichzeitig; alle dieſe ſeit dem vorhergehenden Tage freien oder vielmehr kaum entfeſſel⸗ ten Menſchen, alle dieſe Menſchen waren begierig, vie Rechte kennen zu lernen, welche man für ſie erobert, und die ſie noch nicht genoſſen hatten.

Sie hatten ganz anders Durſt nach dieſem Worte, als nach dem, welches der Abbé Fortier das himmliſche Wort nannte.

Zwiſchen dem Maire, der die geſetzliche Macht ver⸗ trat, und Pitou, der die bewaffnete Macht repräſentirte, ſtehend, ſtreckte Billot die Hand aus, und auswendig, aus dem Gedächtniß, aus der Erinnerung, der ehrliche Pächter konnte nicht leſen, wie man weiß, ſprach er mit ſonoren Stimme folgende Worte, welche die ganze Verſammlung ſtillſchweigens und mit entblößtem Haupte anhörte: