Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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230 zu leſen; ich, ich behaupte, daß man Sie dazu zwingen

nn. Ah! Manichäer! rief der Abbé,ah! Heide!

Stillel erwiederte Billot,ich ſage es, und ich beweiſe es.

Stille! rief alles Volk.

Sie hören, Herr Abbé, ſprach Billot mit derſel⸗ hen Ruhe,Jedermann iſt meiner Anſicht. Ich predige nicht ſo gut, wie Sie; doch es ſcheint, ich ſage intereſ⸗ ſantere Dinge, da man mich anhört.

Der Abbé hatte große Luſt, durch einen neuen Bann⸗ ſluch zu antworten, doch vieſe mächtige Stimme der Menge imponirte ihm unwillkürlich.

Sprich, ſprich! verſetzte er mit einer ſpöttiſchen Miene,wir werden ſehen, was Du ſagſt.

Sie werden es in der That ſehen, Herr Abbé.

Vorwärts, ich höre Dich.

Und Sie thun wohl daran, ſprach Billot.

Dann warf er einen Seitenblick auf den Abbé, als wollte er ſich verſichern, vaß vieſer ſchweigen werde, wäh⸗ rend er rede, und fuhr fort:

Ich ſage alſo etwas ganz Einfaches: Jeder, der einen Gehalt empfängt, iſt verbunden, gegen dieſen Ge⸗ halt das Gewerbe zu treiben, für welches er bezahlt wird. Ah! ſprach der Abbéich ſehe Dich kommen.

Meine Freunde, ſagte Billot mit derſelben Sanft⸗ heit der Stimme, indem er ſich an die zwei⸗ bis prei⸗ hundert Zuſchauer dieſer Scene wandte,wollt Ihr lieber die Beleidigungen des Herrn Ahbé, oder meine Beweis⸗ führung horen?

Sprechen Sie, Herr Billot, ſprechen Sie, wir hören! Stille! Abbé, ſtille 1

Billot begnügte ſich diesmal vamit, daß er den; Abbé anſchaute, und ſprach dann weiter: Ich ſagte alſo, Jeder, der einen Gehalt beziehe,

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