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Die Thüre war im Begriff, ihr holzernes Geſicht wie man in der Volks ſprache ſagt, der äußerſt verbüfften Verſammlung zu zeigen, als ein Mann raſch aus der Menge vortrat und mit einer mächtigen Anſtrengung den zu drei Vierteln geſchloffenen Flügel ſo wieder öffnete, daß er den Abbé, ſo ſtark er war, beinahe zurückgewor⸗ fen hätte.
Dieſer Mann war Billot, Billot, bleich vor Zorn, mit gefalteter Stirne und mit den Zähnen knirſchend.
Billot war, wie man ſich erinnert, Philoſoph. Als ſolcher verabſcheute er die Prieſter, die er„Pfaffennarren“ und„Faullenzer“ nannte.
Eine tiefe Stille trat ein. Man begriff, daß etwas zwiſchen dieſen beiden Männern vorgehen ollte.
Billot aber, der, um die Thüre zurückzuſtoßen, mit ſo großer Heftigkeit zu Werke gegangen war, debutirte mit einer ruhigen, beinahe ſanften Stimme.
„Verzeihen Sie, Herr Maire,“ fragte er,„wie ha⸗ ben Sie da geſagt? Sie haben geſagt.. Ich bitte, wiederholen Sie doch„. Sie haben geſagt, wenn der Herr Abbé die Meſſe nicht leſen wolle, ſo könne man ihn nicht zwingen, es zu thun.“
„Ja, in der That,“ ſtammelte Herr von Longpré, „ja, ich glaube dies geſagt zu haben.“
„Ah! dann haben Sie ſich einen großen Irrthum zu Schulden kommen laſſen, Hert Maire, und in unſerer Zeit iſt es wichtig, daß ſich die Irrthümer nicht ver⸗
„Zurück, Ruchloſer! zurück, Gottloſer! zurück, Ab⸗ trünniger! zurück, Ketzer!“ rief der Abbé Billot zu.
„Oh!“ verſetzte Billot,„ſchweigen wir, Herr Abbé, oder ich ſage Ihnen, das wird ein ſchlimmes Ende neh⸗ men. Ich beleidige Sie nicht, ich beſtreite. Der Herr
an Maire glaubt, man könne Sie nicht zwingen, die Meſſe


