Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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227 liche Behörde könne ſich bei großen Veranlaſſungen von der geiſtlichen trennen, und irgend ein Feſt könne ohne Meſſe vor ſich gehen.

Einige Jahre ſpäter verfiel man in den entgegenge⸗ ſetzten Exceß.

Alles dieſes Hin⸗ und Herlaufen des Secretärs war jedoch nicht geſchehen, ohne daß dieſer einige Indiscretiv⸗ nen in Betreff der Muskelverdrehung des Meßners, des Brechmittels des erſten Cantors, des Abführungsmittels des zweiten und der Gicht des Abbé beging.

Ein dumpfes Gerücht fing an die Bevölkerung zu durchlaufen.

Man ſprach von nichts Geringerem, als daß man, um die heiligen Gefäße und die Ornamente des Gottes⸗ dienſtes zu holen, die Kirchenthüren ſprengen und den Abbé Fortier zum Altar des Vaterlands ſchleppen müſſe.

Herr von Longpré, ein weſentlich verſöhnender Mann, beſchwichtigte dieſe erſten Bewegungen des Aufbrauſens und erbot ſich, ſelbſt als Botſchafter zum Abbé Fortier zu gehen.

Demzufolge begab er ſich nach der Rue des Sviſ⸗ ſon und klopfte an die Thüre des würdigen Abbé, welche eben ſo ſorgfältig verriegelt war, als die der Kirche.

Doch er mochte immerhin klopfen, die Thüre blieb geſchloſſen.

Herr von Longpré glaubte nun, es ſei nothwendig, den Beiſtand der bewaffneten Macht zu requiriren.

Er gab Befehl, den Quartiermeiſter und den Bri⸗ gadier der Gendarmerie zu benachrichtigen.

Beide befanden ſich auf dem großen Platze. Sie liefen auf den Befehl des Maire herbei.

Ein ungeheurer Volksſtrom zog ihnen nach.

Da man weder Balliſte, noch Katapulte hatte, um die Thüre einzuſtoßen, ſo ließ man ganz einfäch einen Schloſſer holen.

Doch in dem Augenblick, wo der Schloſſer den Ha⸗