Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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226 das Kreuz und die anderen für den Gottesdienſt noth⸗ lich wendigen Gegenſtände. der Um halb zehn Uhr waren dieſe verſchiedenen Gegen⸗ Me ſtände noch nicht herbeigebracht. Der Maire wurde unruhig. Er ſchickte ſeinen Se⸗ ſetz cretäre nach der Kirche, um nachzuſehen, ob man ſich mit dem Transport der heiligen Gefäße beſchäftige. jed Der Seeretär kam zurück und ſagte, er habe die ner Kirche doppelt verſchloſſen gefunden. Br Er erhielt den Befehl, zum Meßner zu laufen; der des Meßner mußte natürlich der mit dieſem Transporte be⸗ auftragte Mann ſein dun Der unglückliche Meßner hatte ſich eine Muskel verdreht. P. um * Der Seeretär erhielt nun Befehl, zu den Cantoren die zu laufen. Ab Beide hatten ſich den Magen verdorben. Um ſich wiederherzuſtellen, hatte der Eine ein Brechmittel, der beſe Andere ein abführendes Mittel genommen. Die zwei und Arzneien wirkten auf eine wunderbare Art, und die bei⸗ zu den Kranken hofften, am andern Tage vollkommen wie⸗ derhergeſtellt zu ſein. ſon Der Maire fing an eine Verſchwörung zu arg⸗ eber wohnen. Er ſchickte ſeinen Secretär zum Abbé Fortier. Der Abbé Fortier hatte am Morgen einen Gicht⸗ geſe anfall bekommen, und ſeine Schweſter befürchtete ſehr, die Gicht könnte ihm in den Magen treten. den Von da an gab es für Herrn von Longpré keinen Zweifel mehr. Nicht nur wollte der Abbés Fortier keine gad Meſſe am Altar des Vaterlands leſen, ſondern, indem er den Meßner und die Cantoren vom Dienſte befreite lief und alle Kirchenthüren ſchloß, verhinderte er es auch, daß ein anderer Prieſter, wenn ſich zufällig einer gegen⸗ wärtig fand, die Meſſe an ſeiner Stelle las. die Die Lage der Dinge war ernſt. Sch Zu jener Zeit glaubte man noch nicht, die bürger⸗