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die bewaffnete Macht requirirte, um ſich der vom Abbé Fortier zurückbehaltenen Gewehre zu bemächtigen.
Herr von Longpré kannte aber, wie Jedermann, den Charakter des Abbé Fortier; er wußte, daß er eigen⸗ willig bis zur Halsſtarrigkeit, reizbar bis zur Heftig⸗ keit war.
Er vermuthete wohl, der Abbé Fortier habe kein zärtliches Andenken für ſeine Intervention in dieſer gan⸗ zen Flintenangelegenheit bewahrt.
Statt dem Abbé Fortier einen Beſuch zu machen und die Sache von Seiten der bürgerlichen Behoͤrde mit der geiſtlichen Behörde zu verhandeln, beſchränkte er ſich auch darauf, daß er dem würdigen Diener Gottes das Feſtprogramm ſchickte, in welchem geſagt war:
Art. 4.
„Die Meſſe wird am Altar des Vaterlands vom Herrn Abbé Fortier geleſen; ſie wird Morgens um zehn Uhr beginnen.“
S
„Die heiligen Gefäße und anderen Ornamente des Goitesdienſtes werden durch die Sorge des Herrn Abbé Fortier von der Kirche von Villers⸗Coterets zum Al⸗ tar des Vaterlands gebracht.“
Der Secretär der Mairie hatte in Perſon das Pro⸗ gramm dem Abbé Fortier überbracht; dieſer hatte es mit einer ſpöttiſchen Miene durchlaufen und mit einem Tone, der ganz ſeiner Miene ähnlich, erwiedert:
„Es iſt gut.“
Um Uhr war, wie geſagt, der Altar des Va⸗ terlands völlig geſchmückt mit ſeinem Teppiche, mit ſei⸗
nen Vorhängen, mit ſeinem Tuche und mit ſeinem Ge⸗
mälde, den heiligen Johannes, wie er in der Wüſte pre⸗ digt, vorſtellend. Es fehlten nur noch die Leuchter, Tabernakel, Die Gräfin von Charnh. II.


