Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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224 Für Herrn von Lafayette hätte Piton einfach die

Hand an ſeinen Hut gelegt.

Ah! Herr Pitou, ſagte Catherine zu ihm,ich erkannte Sie nicht.. Mein Gott, wie hübſch ſehen Sie aus in Ihrer Uniform!

Dann fügte ſie leiſe bei:

Ich danke, mein lieber Pitou; oh! wie gut ſind Sie, und wie liebe ich Sie!

Und ſie ergriff die Hand des Kapitäns der Natio⸗

nalgarde und drückte ſie in ihren Händen.

Eine Blendung zog über die Augen von Pitou hinz ſein Hut entſchlüpfte der Hand, welche frei geblieben, und der arme Verliebte war vielleicht ſelbſt nahe daran, zu ſeinem Hute niederzufallen, als ein gewaltiges Geräuſch, begleitet von bedrohlichen Ausrufungen, auf der Seite der Rue de Soiſſons ertönte.

Was auch die Urſache dieſes Geräuſches ſein mochte,

Piton benützte den Vorfall, um ſich ſeiner Verlegenheit

zu entreißen.

Er machte ſeine Hand von den Händen von Cathe⸗ rine los, lief weg und rief an der Spitze ſeiner dreiund⸗ dreißig Mann:

In's Gewehr!

Sagen wir, was die Urſache dieſes bedrohlichen Ge⸗ räuſches war.

Man weiß, daß der Abbé Fortier das Bündniß durch

eine Meſſe am Altar des Vaterlands zu feiern beſtimmt

worden, und daß dvie heiligen Gefäße und die an⸗ dern Ornamente des Gottesdienſtes, wie Kreuze, Fahnen, Leuchter, von der Kirche nach dem mitten auf dem Platze errichteten Altar gebracht werden ſollten. Der Maire, Herr von Longpré, gab die Befehle in Betreff dieſes Theiles der Feſllichkeit.*. Herr von Longpré hatte, wie man ſich erinnert, ſchon einmal mit dem Abbé Fortier zu thun gehabt, als Pitou, mit dem Beſchluſſe von Herrn von Lafayette in der Hand,