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zum Halten einem Straßenjungen, welcher für dieſe Be⸗ mühung ſechs Sous vom freigebigen Kapitän erhielt.
Dieſer Umſtand wurde fünf Minuten nachher der Tante Angelique gemeldet, und ſie rief:
„Ohl der Unglückliche! er iſt alſo Millionär!“
Und leiſe fügte ſie bei:
„Ich war ſehr ſchlecht inſpirirt, daß ich mich mit ihm entzweite: die Tanten erben von den Neffen.“
Pitou hörte weder den Ausruf, noch die Betrachtung, Pitou war ganz einfach in Extaſe.
Mitten unter den mit einem dreifarbigen Bande um⸗ gürteten und einen grünen Zweig in der Hand haltenden Mädchen hatte er Catherine erkannt.
Catherine, noch bleich von der kaum überwundenen Krankheit, doch ſchöner in ihrer Bläſſe, als eine Andere im friſcheſten Colorit der Geſundheit geweſen wärel
Catherine bleich, aber glücklich; am Morgen deſſelben Tages hatte ſie durch die Bemühungen von Piton einen Brief in dem hohlen Weidenbaume getroffen.
Pitou fand, wie wir geſagt haben, Zeit zu Allem.
Am Morgen um ſieben Uhr hatte er Zeit gefunden, bei der Mutter Colombe zü ſein, um ein Viertel auf acht Uhr hatte er Zeit gefunden, den Brief in den hohlen Weidenbaum zu legen, und um acht Uhr Zeit, mit ſeiner Uniform bekleidet ſich an die Spitze ſeiner dreiunddreißig Mann zu ſtellen.
Er hatte Catherine ſeit dem Tage, wo er ſie in ihrem Bette im Pachthofe verlaſſen, nicht mehr geſehen.
Sie winkte ihm zu ſich.
Pitou ſchaute umher, um ſich zu verſichern, ob der Wink wirklich an ihn gerichtet ſei.
Catherine wiederholte lächelnd ihre Einladung⸗
Man konnte ſich nicht täuſchen.
Piton ſteckte ſeinen Degen in die Schelde, nahm artig ſeinen Hut an der Ecke und ſchritt mit entblößtem Haupte auf das Mädchen zu.


