Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Bürgergarden der verſchiedenen Dörfer und fraterniſirte mit ihnen, ſo wie ſie nach und nach ankamen.

Es verſteht ſich von ſelbſt, daß unter allen dieſen patriotiſchen Milizen diejenige, welche mit der größten Ungeduld erwartet wurde, die Bürgergarde von Haramont war. Es hatte ſich das Gerücht verbreitet, durch den Einfluß von Pitou und eine ganz königliche Freigebigkeit ſeien die dreiunddreißig Mann, aus denen ſie beſtand, nebſt dem Kapitän Ange Pitou mit Uniformen bekleidet worden.

Die Magazine von Meiſter Dulauroy waren die ganze Woche nicht leer geweſen. Es hatte ein großer Zuftrom von Neugierigen innen und außen ſtattgefunden, um die zehn Geſellen an der Rieſenbeſtellung, die ſeit Menſchengedenken nicht ihres Gleichen in Villers⸗Coterets gehabt, arbeiten zu ſehen.

Die letzte Uniform, die des Kapitäns, denn Piton hatte gefordert, daß man erſt an ihn denke, nachdem die Anderen bedient ſeien, die letzte Uniform, ſagen wir, war nach der Uebereinkunft am Samſtag Abend um eilf Uhr fünfundfünfzig Minuten abgeliefert worden.

Nach der Uebereinkunft hatte auch Piton die fünf⸗ undzwanzig Louis d'or bis auf den letzten Sou an Herrn Dulauroh bezahlt.

Alles dies hatte natürlich großes Aufſehen im Hauptorte des Cantons gemacht, und man durfte ſich nicht wundern, daß am genannten Tage die Nationalgarde von Haramont mit Ungeduld erwartet wurde.

Auf den Schlag neun Uhr ertönten eine Trommel und eine Pfeife am Ende der Rue de Largny. Man hörte gewaltige Schreie der Freude und der Bewunderung, und man erblickte von fern Pitou auf ſeinem Schimmel oder vielmehr auf dem Schimmel ſeines Lieutenants De⸗ ſiré Maniquet.

Die Nationalgarde von Haramont, was gewöhnlich hei Dingen, von denen man lange geſprochen, nicht der