Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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würden, wo Sie in Geſellſchaft von Mademoiſelle Oliva und dem kleinen Touſſaint von fünfhundert Louis d'or Rente leben ſollten, die Sie ſich von den zwölftauſend Livres gegründet hätten, welche nicht auf den Ankauf des Hauſes verwendet worden wären leben, wie Sie ſagten, als ein guter Landmann, mit Pantoffeln im Som⸗ mer und Holzſchuhen im Winter an den Füßen, wäh⸗ rend wir, Sie beſonders, ſtatt dieſes reizenden Horizonts vor den Augen den GrèvePlatz haben, der mit zwei bis drei abſcheulichen Galgen bepflanzt iſt, von welchen

der höchſte die Arme nach Ihnen ausſtreckt. Pfui!

Herr von Beaufire, welch eine häßliche Ausſicht!

Aber wie hätte ich denn dieſem unglücklichen Tode entgehen können? Wie hätte ich dieſe tauſend Louis d'or verdienen können, welche meine Ruhe, die von Nicole und die von Touſſaint ſichern würden?

Würden Sie fragen, nicht wahr?Nichts wäre leichter geweſen, würde Ihnen die Stimme antwor⸗ tenz;Sie hatten da, in Ihrer Nähe, nur zwei Schritte entfernt, den Grafen von Caglioſtro.Ich kenne ihn,, würden Sie bemerken;ein fremder Herr, der in Paris zu ſeinem Vergnügen wohnt und ſich zum Sterben langweilt, wenn es ihm an Neuigkei⸗ ten fehlt.So iſt es. Nun, Sie brauchten ihn nur aufzuſuchen und zu ihm zu ſagen: Herr Graf

Aber ich wußte nicht, wo er wohnte, rief Beau⸗ ſire;ich wußte nicht, daß er in Paris warz ich wußte nicht einmal, daß er noch lebte!

Deshalb, mein lieber Herr von Beaufire,

würde Ihnen die Stimme antworten,deshalb hat er

auch Sie aufgeſucht, und von dem Augenblicke an, wo er Sie aufgeſucht, das müſſen Sie zugeſtehen, haben Sie keine Entſchuldigung mehr. Nun alſo! Sie hat⸗ ten nur zu ihm zu ſagen: Herr Graf, ich weiß, wie lüſtern Sie nach Neuigkeiten ſindz ich habe, und zwar ganz friſche. Monſieur, der Bruder des Königs, con⸗