Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny : 7.-10. Bändchen (1853) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Aber.. ſtammelte Beauſire immer mehr er⸗ ſchrocken.

Ja, aber Sie haͤngen nicht ſo ſehr an Ihren Mei⸗ nungen, duß Sie ihnen Ihr Leben vpfern würden; ich begreife das.... Teufel!Man lebt nur einmal, wie ein anderer, nicht minder großer Dichter geſagt at.

Herr Graf, ſprach endlich Beaufire,ich habe in dem ſeltenen Verkehr, in den ich mit Ihnen zu kommen ſo glücklich geweſen bin, wahrgenommen, daß Sie eine Art von den Dingen zu reden beſitzen, welche die Haare auf dem Haupte eines ängſtlichen Menſchen ſich ſträuben machen würde.

Teufel! das iſt nicht meine Abſicht, verſetzte Caglioſtro;übrigens ſind Sie kein ängſtlicher Menſch!

Nein, antwortete Beaufire,es gibt indeſſen ge⸗ wiſſe Umſtände..

Ja, ich begreife; z. B. die, wobei man hinter ſich die Galeeren wegen Betrugs hat und vor ſich den Galgen we⸗ gen des Verbrechens der beleidigten Natlon, wie man heute ein Verbrechen nennen würde, das etwa die Ent⸗ führung des Königs zum Zwecke hätte.

Mein Herr! rief Beauſire ganz beftürzt.

Unglücklicher! ſagte Oliva,auf dieſe Entfüh⸗ rung bauteſt Du alſo Deine Goldträume 2

Und er hatte nicht ganz Unrecht, meine liebe De⸗ moiſelle; nur gibt es, wie ich Ihnen ſo eben zu ſagen vie Ehre gehabt habe, bei jeder Sache eine gute und

eine ſchlimme Seite, eine erleuchtete Seite und eine dü⸗

ſtere Seite: Herr von Beauſire hat das Unrecht gehabt, vaß er die ſchlimme Seite adoptirt, die düſtere Seite geliebkoſt; er braucht ſich nur umzudrehen.

Iſt es noch Zeit? fragte Nicole.

Oh! gewiß.

Was muß ich thun, Herr Graf? fragte Beauſire.