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„Was ſprichſt Du?“
„Wäre der Herr Cardinal von Rohan nicht zu Grunde gerichtet!“
„Wie?“
„Wäre Frau von La Mothe nicht auf der Flucht!“
„Was beliebt?“
„Man würde die Mittel finden und wäre nicht ge⸗ nöthigt, das Elend eines ſolchen alten Strolchs zu theilen.“
Und mit der Geberde einer Königin bezeichnete Mademviſelle Nicole Legay, genannt Madame Oliva, verächtlich Beauſire.
„Ich ſage Dir aber,“ wiederholte dieſer mit dem Tone der Ueberzeugung,„morgen werden wir reich ſein!“
„Millionen?“
„Millionen!“
„Herr von Beanſire, zeigen Sie mir die erſten zehn Louis d'or von Ihren Millionen, und ich werde das Uebrige glauben.“
„Du wirſt ſie heute Abend ſehen, dieſe erſten zehn Louis d'or.“
„Und Du willſt ſie mir geben?“ fragte lebhaft Nicole.
„Das heißt, ich werde Dir fünf davon geben, um ein ſeidenes Kleid für Dich und ein Sammetröckchen für den Kleinen zu kaufen; mit den fünf anderen
„Nun, mit den fünf anderen?“
„Bringe ich Dir die verſprochene Million.“
„Du willſt abermals ſpielen, Unglücklicher?“
„Wenn ich Dir ſage, daß ich die unfehlbare Martin⸗ gale gefunden habe.“
„Ja, die Schweſter von der, mit welcher Du vie ſechzigtauſend Livres, die Dir von Deinem Geſchäfte mit Portugal blieben, verbraucht haſt.“
„Ein ſchlecht erworbenes Geld bringt keinen Vor⸗ theil,“ erwiederte Beauſire ſentenziös,„und es war immer
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