Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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empor, nimmt ihren Pantoffel, ſchleudert ihn dem Rech⸗ ner an den Kopf und ruft:

He! Beauſire!

Nun! was gibt es? ſagt dieſer mit einem be⸗ merkbaren Ausdruck ſchlechter Laune.

Touſſaint verlangt rothen Gerſtenzucker, weil er kein Muß mehr will, der arme Knabe!

Er wird morgen bekommen.

Ich will heute, ich will dieſen Abend, ich will auf der Stelle! ruft das Kind mit einem weinerlichen Tone, der ſtürmiſch zu werden droht.

Touſſaint, mein Freund, ſpricht der Vater,ich rathe Dir, uns Stillſchweigen zu gewähren, oder Du haſt es mit Papa zu thun.

Das Kind ſtieß einen Schrei aus, welcher ihm mehr durch den Eigenſinn, als durch die Angſt entriſſen wurde.

Rühre doch den Kleinen ein wenig an, Trunken⸗ bold, und Du wirſt es mit mir zu thun haben! verſetzt

ie Mutter, indem ſie gegen Beauſire die weiße Hand ausſtreckt, die bei der Sorgfalt, welche die Eigen⸗ thümerin auf die Form der Nägel verwendet hatte, im Nothfall eine Klaue werden konnte.

Ei! wer des Teufels will denn dieſes Kind an⸗ rühren? Du weißt wohl, daß dies eine Redensart iſt, Frau Oliva, und daß man, wenn man auch von Zeit zu Zeit der Mutter die Kleider ausklopft, doch immer das Wamms des Kindes reſpectirt hat. Komm und küſſe den armen Beaufire, der in acht Tagen reich ſein wird wie ein König; auf, komm, meine kleine Nicole!

Biſt Du einmal reich wie ein König, mein Herz⸗ chen, ſo wird es noch Zeit ſein, Dich zu umarmen, doch bis dahin, nein!

Ich ſage Dir aber, daß es iſt, als hätte ich hier eine Million; mache mir einen Vorſchuß, das wird uns Glück bringen; der Bäcker gibt uns Credit.