jungen Grafen,„verlaſſen Sie Paris bald, um zu Ihrem Vater zurückzukehren?“ „Sire,“ erwiederte der junge Mann,„ich verlaſſe ris in zwei bis drei Tagen, doch nicht um nach Metz zurückzukehren. Ich habe eine Großmutter, welche in n der Rue des Reſervoirs wohnt, und ich muß ihr meine Ghrfurcht bezeigen. Dann bin ich von meinem Vater beauftragt, eine ziemlich wichtige Familienangele⸗ genheit zu Ende zu bringen, und ich kannerſt in acht bis zehn Tagen die Perſon ſehen, deren Befehle ich bei dieſer Ver⸗ anlaſſüng ein holen ſoll. Ich werde alſo bei meinem Vater früheſtens in den erſten Tagen des December ſein, wenn nicht etwa der König aus irgend einem beſondern Grunde wünſcht, daß ich meine Rückkehr nach Metz be⸗ ſchleunige.“
„Nein, mein Herr,“ ſagte der König,„nein, laſſen Sie ſich Zeit, gehen Sie nach Verſailles, beſorgen Sie die Angelegenheiten, mit denen Sie der Marquis beauf⸗ tragt hat, und wenn ſie abgemacht find, ſagen Sie ihm, ich vergeſſe ihn nicht, ich kenne ihn als einen meiner getreu⸗ ſten Unterthanen, und ich werde ihn eines Tags Herrn von Lafayeite empfehlen, damit ihn Herr von Lafayette Herrn du Portail empfiehlt.“
Lafayette lächelte mit dem Ende der Lippen, als er dieſe neue Anſpielung auf ſeine Allmacht hörte.
„Sire,“ ſprach er,„ich würde längſt ſelbſt die Her⸗ ren von Bouillé Eurer Majeſtät empfohlen haben, hätte ich nicht die Ehre, mit dieſen Herren verwandt zu ſein. Die Furcht, man könnte ſagen, ich wende die Gunſtbe⸗ zeigungen des Königs meiner Familie zu, hat mich al⸗ lein bis jetzt abgehalten, dieſe Gerechtigkeit zu üben.“
„Et! das ſchickt ſich vortrefflich, Herr von Lafayettez wir werden wieder davon ſprechen, nicht wahr?“
„Erlaubt mir der König, ihm zu ſagen, daß mein Vater als eine Ungunſt, als eine Ungnade ſogar ein
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