Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Der König wandte ſich um.

Ah! ah! ſagte er,Sie ſind es, Herr von La⸗ fayette? Ich bitte Sie um Verzeihung, daß ich Sie habe hier heraufkommen laſſen; doch der Schloſſer ver⸗ ſichert Sie, daß Sie in ſeiner Werkſtätte willkommen ſind; ein Kohlenbrenner ſagte zu meinem Ahnherrn, Hein⸗ rich IV.:Kohlenbrenner iſt Herr in ſeinem Hauſe. Ich ſage Ihnen, General:Sie ſind Herr beim Schloſ⸗ ſer, wie beim Koͤnig.

Der König nahm, wie man ſieht, das Geſpräch un⸗ gefähr auf dieſelbe Art in Angriff, wie es Marie An⸗ toinette gethan hatte.

Sire, erwiederte Herr von Lafayette,unter wel⸗ chen Umſtänden ich die Ehre habe, vor dem König zu erſcheinen, in welchem Stocke und in welcher Kleidung er mich empfängt, der König wird immer der König ſein, und derjenige, welcher ihm in dieſem Augenblick ſeine Ehrfurcht bezeigt,; wird immer ſein getreuer Unterthan und ſein ergebener Diener bleiben.

Ich bezweifle es nicht, Marquis; doch Sie ſind nicht allein? Haben Sie Ihren Adjutanten gewechſelt, und nimmt dieſer junge Officier bei Ihnen die Stelle von Herrn Gouvion oder von Herrn Romeuf ein?

Dieſer junge Officier, Sire, ich bitte Eure Majeſtät um Erlaubniß, ihr derſelben vorſtellen zu dür⸗ fen, dieſer Officier iſt mein Vetter, der Graf Louis von Bouillé, Kapitän bei den Dragonern von Mon⸗ ſieur.

Ah! ah! verſetzte der König, der ſich eines leich⸗ ten Bebens, welches der junge Edelmann wohl bemerkte, nicht erwehren konnte,ah! ja, der Herr Graf Louis von Bouillé, Sohn des Marquis von Bouillé, Commandan⸗ ten von Metz.

So iſt es, Sire, ſagte lebhaft der junge Graf.

Ah! Herr Graf Louis von Bouillé, verzeihen Sie,