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Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Das war der Abſchied.

Jeder nahm davon, was ihm zukam.

Lafayette den Gruß; der Graf Louis das Lächeln.

Beide entfernten ſich rückwärts ſchreitend. Der Eine trug aus dieſer Zuſammenkunft mehr Bitterkeit, der Andere mehr Ergebenheit fort.

XXXIII Ver Rönig.

Vor der Thüre des Gemachs der Koͤnigin fanden der General und der Graf Louis den Kammerdiener des Königs, der auf ſie wartete.

Der König ließ Herrn von Lafayette ſagen, da er, um ſich zu zerſtreuen, eine ſehr wichtige Schloſſerarbeit angefangen habe, ſo bitte er ihn, in die Schmiede hinauf⸗ zukommen.

Eine Schmiede war das Erſte, wonach ſich Ludwig KVI. bei ſeiner Ankunft in den Tuilerien erkundigte, und als er erfuhr, dieſer für ihn unerläßlich nothwendige Gegenſtand ſei in den Plänen von Katharina von Medicis und Philibert von Lorme vergeſſen worden, wählte er im zweiten Stocke, gerade über ſeinem Schlafzimmer, eine große Manſarde, die eine äußere und eine innere Treppe hatte, um ſeine Schloſſerwerkſtätte daraus zu machen.

Unter den ſchweren Sorgen, welche ihn ſeit den fünf Wochen, die er ungefähr in den Tuilerien war, be⸗ lagerten, vergaß Ludwig XVI. nicht einen Augenblick ſeine Schmiede. Seine Schmiede war eine ſire Idee; er