Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Welt, wenn es ſein muß, wiederholen, ich habe es geſtern Herrn Mounier geſchrieben, der aus dem Dauphins über die koͤnigliche Gefangenſchaft jammert, Madame, Sie ſind frei, und ich habe nur einen Wunſch, ich richte nur eine Bitte an Sie; Sie mögen einen Beweis hievon da⸗ durch geben, daß der König ſeine Jagden und ſeine Fahrten wieder aufnimmt, und daß Sie ihn begleiten.

Die Königin lächelte wie eine ſchlecht überzeugte erſon.

Was den Punkt betrifft, daß Sie Pathe der armen Waiſe ſein wollen, welche in der Trauer geboren wer⸗ den wird, ſo hat die Königin, dieſe Verpflichtung gegen die Witwe übernehmend, dem vortrefflichen Herzen gehorcht, das ihr die Achtung und die Liebe ihrer ganzen Umgebung erworben. Iſt der Tag der Ceremonie gekommen, ſo wird die Königin die Kirche wählen, wo ſie wünſcht, daß dieſe Ceremonie ſtattfinden ſoll; ſie wird ihre Befehle geben, und nach ihren Befehlen wird Alles geſchehen. Und nun, fügte der General, indem er ſich verbeugte,

bei,nun erwarte ich diejenigen, mit welchen Eure Ma⸗ ieſtät mich für heute zu beehren die Gnade haben wird.

Für heute, mein lieber General, erwiederte die Königin,habe ich keine andere Bitte an Sie zu richten, als die, Sie mögen Ihren Vetter, wenn er noch einige Tage in Paris bleibt, einladen, Sie in eine der Abend⸗ geſellſchaften von Frau von Lamballe zu begleiten. Sie wiſſen, ſie empfängt für ſich und für mich.

Und ich, Madame, ſagte Lafahette,ich werde von der Einladung für meine Rechnung und für die ſeinige Gebrauch machenz und wenn mich Eure Majeſtät nicht früher dort geſehen hat, ſo bitte ich ſie, überzeugt zu ſein, es rühre dies davon her, daß ſie es vergeſſen, mir ihren Wunſch, mich in dieſen Geſellſchaften zu ſehen, kundzugeben.

Die Königin antwortete durch eine Verneigung des Kopfes und durch ein Lächeln.

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