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was er eine Pflicht nannte, dennoch hereit war, für ſie Alles zu thun, was man aus Ergebenheit und Liebe thut.
Noch mehr, denn er war bereit, zu ſterben, und die Ergebenheit, die Liebe von Vielen gingen nicht ſo weit.
Auf den beiden Seiten des Wagens des Königs und der Königin marſchirte,— außer jener Art von Leuten, die ſich dieſes Poſtens theils aus Neugierde, theils um bereit zu ſein, dem erhabenen Reiſenden im Nothfall bei⸗ zuſtehen, bemächtigt hatten,— in einem ſechs Zoll hohen Kothe patſchend, die Damen und die Starken der Halle, welche von Zeit zu Zeit, unter ihrem buntſcheckigen Fluſſe von Blumen und Bändern, wie eine eompactere Welle zu rollen ſchienen.
Dieſe Welle war elne Kanone oder ein Pulberwagen mit Weibern beladen, welche mit lauter Stimme fangen oder aus vollem Halſe ſchrleen.
Was ſie ſangen, war das alte Volkslied:
Die Bäckerin hat Thaler, Sie koſten ſie nichts.
Was ſie ſagten, war die neue Formel ihrer Hoff⸗ nung:
„Es wird uns nun nicht mehr an Brod fehlen, wir bringen den Bäcker, die Bäckerin und den Bäckerjungen zurück.“
Die Königin ſchien Alles dies zu hören, ohne etwas davon zu hegreifen. Sie hielt zwiſchen ihren Beinen ſtehend
den kleinen Dauphin, der dieſe Menge mit der beſtürzten Miene anſchaute,
„den Herzog von Bordeaur und den Grafen von Paris haben anſchauen ſehen.
Nur iſt unſere Menge ſtolzer und großmüthiger als jene, denn ſie iſt ſärker und begreift, daß ſie Gnade üben kann
Der König ſchaute Alles dies mit ſeinem trüben, beſchwerten Blick an. Er hatte die vorhergehende Nacht


