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trachtete ſie mit einer Aufmerkſamkeit, welche den Unbe⸗ kannten lächeln machte.
Dieſe drei neuen Perſonen ſchienen in der That eini⸗ ger Aufmerkſamkeit würdig.
Von den zwei Männern war der Eine ganz Rumpf; der Andere war ganz Beine.
Der Mann, der ganz Numpf war, glich einem Zwerge; er war kaum fünf Fuß hoch; vielleicht verlor er auch ein paar Zoll von ſeiner Höhe durch das Biegen ſeiner Kniee, welche, wenn er ſtand, ſich innen berührten,
ſo weit auch ſeine Füße aus einander liefen. Statt den Eindruck dieſer Mißſtaltung zu ſchwächen, ſchien ſie ſein Geſicht noch viel bemerkharer zu machen; fett und ſchmutzig, lagen ſeine Haare flach auf ſeiner niedergedrückten Stirne; ſeine ſchlecht gezeichneten Brauen ſchienen durch Zufall gewachſen zu ſein; ſeine Augen waren im gewöhnlichen Zuſtande glaſig, trübe und ohne Flammen, wie die einer Rröte; nur in den Momenten der Aufreizung ſprühten ſie einen Funken, ähnlich dem, welcher aus dem zuſammen⸗ gezogenen Augapfel einer wüthenden Schlange ſpringt; ſeine Naſe war geplattet und verſtärkte noch, von der ge⸗ raden Linie abgehend, die Hervorragung der Backen⸗ knochen; dieſes häßliche Geſammtweſen vervollſtändigend, bedeckte ſein krummer Mund mit ſeinen gelblichen Lippen ein paar ſpärliche, wackelnde, ſchwarze Zähne.
Dieſer Menſch ſchien beim erſten Anbiſck Galle ſtatt des Blutes in den Adern zu haben.
Der Zweite, der das Gegentheil des Erſten bildete, deſſen Beine kurz und krumm, ſchien wie ein Reiher auf ein Paar Stelzen geſtellt zu ſein. Seine Aehn⸗ lichkeit mit dem Vogel, mit dem wir ihn verglichen, war um ſo größer, als er ebenfalls buckelig und als ſein völlig zwiſchen ſeinen beiden Schultern verlorener Kopf ſich nur durch zwei Augen, welche zwei Blutflecken zu ſein ſchienen, und durch eine lange, ſchnabelartige Naſe ſichtbar machte. Im erſten Moment hätte man auch


