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„Sie haben es auch ausgeſchlagen.“ „Nein; ich habe mir geſagt:„„Man muß es im⸗ merhin nehmen, er könnte einen Andern treffen, der we⸗
niger verſchämt wäre und es annehmen würde!““ Doch
gleichviel, er kann ruhig ſein, ich werde keinen Fuß mehr in das Schloß von Verſailles ſetzen, wenn er mich nicht holen läßt, und auch dann, auch dann!“
„Dankbares Herz!“ murmelte der Unbekannte.
„Sie ſagen?“
„Ich ſage, Meiſter Gamain, es ſei rührend, eine Ergebenheit wie die Ihrige das Unglück überleben zu ſehen! Ein letztes Glas Wein auf die Geſundheit Ihres Lehrlings.“
„Ah! bei meiner Treue! er verdient es kaum, doch gleichviel! Dennoch auf ſeine Geſundheit!“
Er trank.
„Und wenn ich bedenke.“ fuhr er fort,„wenn ich bedenke, daß er in ſeinen Kellern mehr als zehntauſend Flaſchen hatte, von denen die am mindeſten gute zehnmal ſo viel werth war als dieſe, und daß er nie zu einem Bedienten ſagte:„„So und ſo, nimm einen Korb Wein und trage ihn zu meinem Freunde Gamain!““ Ah! ja wohl, er ließ ihn lieber von ſeinen Gardes du corps, von ſeinen Schweizern und von ſeinen Soldaten vom Regi⸗ mente Flandern trinken; das iſt ihm gut bekommen!“
„Was wollen Sie?“ ſprach der Unbekannte, während
er ſeln Glas in kleinen Zügen leerte,„die Koͤnige ſind pes
ſo, die Undankbaren! Doch ſtille! wir ſind nicht mehr
allein.“
aus dem Volke und eine Poiſarde, in dieſelbe Schenke
eingetreten und hatten ſich an den Tiſch geſetzt, der das
Seitenſtück zu dem bildete, an welchem der Unbekannte die zweite Flaſche vollends mit Meiſter Gamain leerte.
Es waren in der That drei Perſonen, zwei Männer
auf lichk war ſein
Kop Der Schloſſer ſchaute nach ihnen hinüber und be⸗
zu ſ
ſicht


