Und er warte, um den Zug vorüberkommen zu ſehen.
Dieſe letzte Behauptung konnte wahr ſein, und den⸗ noch war leicht zu bemerken, daß ſich ſein Blick neugieriger gegen Paris, als gegen Verſailles wandte, was zum Glauben Anlaß gab, er habe ſich nicht für verbunden er⸗ achtet, dem Wirthe, der ihn zu fragen ſich erlaubt, eine ſehr genaue Rechenſchaft von ſeinen Abſichten zu geben.
Nach einigen Augenblicken ſchien indeſſen ſeine Er⸗ wartung befriedigt zu werden. Ein ungefähr wie er geklei⸗ deter Mann, der ein dem ſeinigen ähnliches Gewerbe zu treiben ſchien, zeigte ſich oben auf der Anhöhe, welche den Horizont der Straße begrenzte.
Dieſer Mann ging ſchwerfällig und wie ein Reiſen⸗ der, der ſchon einen langen Weg gemacht hat.
Je näher er kam, deſto mehr konnte man ſeine Züge und ſein Alter unterſcheiden.
Sein Alter mochte das des Unbekannten ſein, das
heißt, man konnte kühn behaupten, er ſei auf der ſchlimmen Selte der Vierzig, wie die Leute vom Volke ſagen.
Was ſeine Züge betrifft, ſo waren es die eines Menſchen aus dem großen Haufen mit niedrigen Neigungen, mit gemeinen Inſtineten.
Das Auge des Unbekannten heftete ſich neugierig auf ihn mit einem ſeltſamen Ausdruck, und als wollte er mit einem Blicke ermeſſen, was man Alles Unreines Schlechtes aus dem Herzen dieſes Menſchen ziehen
nne.
Als der Arbeiter, der von der Seite von Paris kam, nur noch zwanzig Schritte von demjenigen entfernt war, welcher bei der Thüre wartete, ging dieſer hinein, goß den erſten Wein aus der Flaſche in eines der zwei auf dem Tiſche ſtehenden Gläſer, kehrte mit dieſem Glaſe in der Hand vor die Thüre zurück und rief:
„He! Kamerad, das Wetter iſt kalt, der Weg iſt lang; trinken wir nicht ein Glas Wein, um uns zu ſtärken und wieder zu erwärmen?“
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