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Ohne groß zu ſein, war dieſer Mann bewunderungs⸗ würdig gewachſen, er hatte feine Gelenke, einen kleinen Fuß, und man hätte auch ſehen können, daß er eine kleine und ſogar zarte Hand beſoß, hätten ſeine Hände nicht vie Bronzefärbung der Eiſenarbeiter gehabt.
Stieg man aber von dieſer Hand zum Ellenbogen auf, und vom Ellenbogen bis zu der Stelle des Armes, wo das zurückgeſchlagene Hemd den Anfang einer kräftig gezeichneten Muskel ſehen ließ, ſo konnte man wohl be⸗ merken, vaß, trotz der Stärke dieſer Muskel, die Haut, welche ſie bedeckte, fein, dünn, beinahe ariſtokratiſch war.
Dieſer Mann, der vor der Thüre der Schenke vom Pont de Seyvres ſtand, hatte in ſeiner Nähe eine reich mit Gold eingelegte Doppelflinte, auf deren Lauf man den Namen von Leclore, einem Waffenſchmiede leſen konnte, welcher bei den Pariſer Jägern ein großes An⸗ ſehen zu gewinnen anfing.
Man wird uns vielleicht fragen, wie ſich ein ſo ſchoͤnes Gewehr in den Händen eines einfachen Arbeiters befunden habe; hlerauf antworten wir, daß in den Tagen
der Aufſtände, und wir haben, Gott ſei Dank! einige
geſehen, die ſchönſten Woffen ſich nicht immer in den weißeſten Händen finden.
Unſer Mann war vor ungefähr einer halben Stunde von Verſailles angekommen und wußte ganz genau, was vorgefallen: denn auf die Frage, die der Wirth an ihn richtete, während er ihn mit einer Flaſche bediente, die
er noch nicht angegriffen, antwortete er;
Die Königin komme mit dem Koͤnig und dem Dauphin.
Sie ſeien ungefähr gegen Mittag abgegangen.
Sie haben ſich endlich entſchloſſen, den Palaſt der Tuilerien zu bewohnen; es werde daher Paris wahr⸗ ſcheinlich in Zukunſt nicht mehr an Brod fehlen, da es den Bäcker, die Bäckerin und den kleinen Bäckerburſchen beſitzen ſolle.


