Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : Vierte Abteilung, Die Gräfin von Charny, 1. und 2. Bändchen (1852) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Bewegungen gemacht ſind, und bis, ermüdet oder befriedigt, diejenigen, welche dieſe erſten Bewegungen vollbracht haben, in dem einen oder dem andern Falle nicht mehr weiter gehen wollen und ausruhen.

Dieſe unbekannten Menſchen, geheimnißvolle Agenten unſeliger Leidenſchaften, ſchleichen dann in der Finſterniß, nehmen die Bewegung wiever auf, wo ſie verlaſſen wor⸗ den iſt, und erſchrecken, indem ſie dieſelbe bis zu ihren äußerſten Grenzen treiben, bei ihrem Erwachen diejenigen, welche ihnen die Bahn eröffnet und ſich auf halbem Wege nievergelegt haben, im Glauben, der ganze Weg ſei durch⸗ laufen und das Ziel erreicht.

Wir haben drei von vieſen Menſchen in dem Buche genannt, dem wir die hier angeführten paar Zeilen entlehnen.

Man erlaube uns, auf unſere Scene, das heißt vor die Thüre der Schenke vom Pont de Sdvres, eine Perſon zu führen, die, weil ſie noch nicht von uns genannt worden, darum keine geringere Rolle in vieſer erſchreck⸗ lichen Nacht geſpielt hatte.

Es war ein Mann von fünf und vierzig bis acht und vierzig Jahren, als Arbeiter gekleidet, das heißt mit einer Sammethoſe, welche durch eine lederne Schürze mit Taſchen geſchützt war, wie man ſie bei den Huf⸗ ſchmieden und Schloſſern ſieht. Er trug graue Strümpfe und Schuhe mit meſſingenen Schnallen und hatte ſeinen Kopf mit einer Art von Pelzmütze bedeckt; ein Wald von ergrauenden Haaren drang unter dieſer Mütze hervor, um ſich mit ungehenren Brauen zu verbinden und auf halbe Rechnung mit dieſen große, hervorſtehende, leb⸗ hafte und verſtändige Augen zu beſchatten, deren Reflexe ſo raſch, deren Nuancen ſo wechſelnd waren, vaß ſich ſchwer beſtimmen ließ, ob ſie grün oder grau, blau oder ſchwarz. Das übrige Geſicht beſtand aus einer mehr ſtarken, als miktleren Naſe, dicken Lippen, weißen Zähnen, und einer ſonnverbrannten Haut.

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