Teil eines Werkes 
4. Theil (1847)
Entstehung
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142 Der Chevalier von Harmental.

Handſchrift, Mademoiſelle, ſprach der Herzog;aber ich muß Sie bitten meinem Gedächtniß zu Hülfe zu kommen und mir zu ſagen, an wen er gerichtet war.

Leſen Sie die Adreſſe, gnädigſter Herr, erwiderte Bathilde, ein wenig ermuthigt durch den Ausdruck von Wohlwollen im Antlitz des Regenten.

Clariſſe du Rocher, las der Herzogja ja, ich entſinne mich jetzt; ich ſandte dieſen Brief aus Spanien, gleich nach dem Tode des armen Albert... ich ſchrieb dieſen Brief an ſeine Witwe; wie kommt er in Ihre Hände?

Clariſſe war meine Mutter, gnädigſter Herr; ich bin die Tochter Albert's du Rocher.

Wie, Sie, Sie? fragte der Regent lebhaft.Was iſt aus Ihrer Mutter geworden?

Sie iſt todt, Ew. königliche Hoheit. Seit faſt vier⸗ zehn Jahren. Sie ſtarb in der Verzweiflung und im Elend.

Aber weshalb wandte ſie ſich nicht an mich?

Ew. königliche Hoheit waren damals noch in Spa⸗ nien.

Großer Gott!... Doch fahren Sie fort, Made⸗ moiſelle! Sie wiſſen nicht wie ſehr mich das alles in⸗ tereſſirt. Arme Clariſſe, armer Albert! Sie lieb⸗