Teil eines Werkes 
4. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 141

Orleans, auf den der Anblick eines heftigen und tiefen Schmerzes ſtets einen lebhaften Eindruck machte,was fehlt Ihnen? Was kann ich für Sie thun? Sprechen Sie! Stehen Sie auf, ſtehen Sie auf.. ſetzen Sie ſich!

Nein, nein, gnädigſter Herr! ſtammelte Bathilde; zu Ihren Füßen iſt mein Platz, denn ich komme Sie um Gnade anzuflehen!

Um Gnade, um welche?

Leſen Sie zuvor dieſen Brief, gnädigſter Herr, flehte Bathilde;vielleicht wage ich alsdann zu ſpre⸗ chen! Und ſie reichte dem Herzog von Orleans das Schreiben hin, auf welchem ihre einzige Hoffnung beruhte. Der Regent nahm den Brief, trat mit demſelben zu einer auf dem Kamin brennenden Wachskerze, erkannte ſeine Handſchrift und las wie folgt:

Madame! Ihr Gemahl iſt todt, gefallen für Frank⸗ reich und für mich! Weder Frankreich noch ich können Ihnen Ihren Gatten wiedergeben, aber denken Sie daran daß, wenn Sie je etwas wünſchen und bedürfen, wir

Beide Ihre Schuldner ſind. Ihr wohlgeneigter

Philipp Herzog von Orleans.

Ich erkenne in dieſem Briefe vollkommen meine