136 Der Chevalier von Harmental.
„Bah, was will das ſagen! Das iſt eine Kleinig⸗ keit!“ rief Dubvis;„das würde Sie nicht reich machen!“
„Aber ich würde dann recht gut gnädig⸗ ſter Herr.“
„Ei was, mein lieber Herr Buvat,“ fuhr Dubois fort,„ich habe Ihnen etwas Beſſeres anzubieten!“
„Ich bin ganz Ohr, Ew. Eminenz.“
„Ihr Glück ruht in Ihrer Hand.“
„Das hat mir meine ſelige Mutter immer geſagt⸗“
„Dies beweiſ't, mein lieber Buvat, daß Ihre Frau Mutter eine überaus kluge Frau war.“
„Wohlan, ich bin bereit, gnädigſter Herr; was ſoll ich thun?“
„Etwas ganz Unbedeutendes; Sie müſſen mir jetzt gleich hier von dieſem allen eine Abſchrift verfertigen.“
„Aber, gnädigſter Herr...“
„Das aber iſt noch nicht alles, mein lieber Herr Buvat. Sie überbringen alsdann der Perſon, welche Ihnen dieſe Papiere übergab, die Originale ſammt Ih⸗ ren Copien, als ob nicht das Mindeſte vorgefallen wäre. Sie nehmen an, was Ihnen dieſe Perſon wieder mit⸗ giebt, bringen es mir zur Durchſicht und verfahren da⸗


