Teil eines Werkes 
2. Theil (1847)
Entstehung
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Der Chevalier von Harmental. 23

glaubte an einen Nervenanfall nach ihrer Schwäche und erſchrak in allem Ernſt.

Es iſt nichts, es iſt gar nichts! beruhigte Boni⸗ faz;ich habe ihr die Caraffe Waſſer über den Rücken gegoſſen. Ja, ja, ich bin es! fuhr er gegen Madame Denis gewendet fort, welche ihm wüthende Blicke zu⸗ ſchleuderte,ich habe Sie zu ſich ſelbſt gebracht, Mama! Erkennen Sie mich nicht? Ich bin es ja, ich, ihr klei⸗ ner Bonifaz, der Sie von Herzen liebt!

Madame, ſprach Harmental,ich bin in der That untröſtlich über alles was ſich zugetragen hat...

Ach, mein Herr! erwiederte Madame Denis in Thränen ausbrechend,ich bin ſehr unglücklich!

Ach weinen Sie doch nicht, Mama! Sie ſind ſo ſchon naß genug! ſprach Bonifaz;wechſeln Sie lieber das Hemd; es iſt nichts ungeſünder als naſſe Wä⸗ ſche auf dem Körper zu behalten!

Er hat Recht, bemerkte der Abbé Brigaud;ich glaube Sie würden gut thun, ſeinem Rathe zu folgen.

Wenn ich meine Bitte mit der des Abbé vereinigen dürfte, nahm Harmental das Wort,ſo möchte ich Sie erſuchen ſich um meinetwillen nicht zu geniren. Ueber⸗ dem iſt der Augenblick gekommen, wo wir uns von Ihnen verabſchieden müſſen.