Der Chevalier von Harmental. 13
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valier für die Emiliens erkannte,„wir bitten recht ſehr um Verzeihung, wenn wir einen Fehler hegangen haben; wir ſind bereit uns ſogleich wieder zurückzuziehen.“
„Aber Mama,“ fiel eine zweite Stimme ein, welche ihrem tiefen Klange nach dem Fräulein Athenais an⸗ gehören mußte,„wir glaubten verſtanden zu haben, daß wir zum Nachtiſch erſcheinen ſollten.“
„Da Ihr nun einmal hier ſeid, Kinder, ſo mögt Ihr bleiben; es wäre lächerlich Euch jetzt wieder fortzu⸗ ſchicken,“ ſprach Madame Denis und ließ Athenais zwiſchen ſich und Brigaud, und Emilie zwiſchen ſich und Harmental Platz nehmen.„Die jungen Mädchen ſind immer am beſten aufgehoben, wenn ſie ſich unter den Flügeln ihrer Mutter befinden, nicht wahr, Abbé?“
Während dies vorging, hatte der Chevalier Zeit ge⸗ habt die Töchter der Madame Denis näher zu betrach⸗ ten. Fräulein Emilie war eine hohe hagere Geſtalt von 22— 23 Jahren, welche, wie man verſicherte, eine auffallende Aehnlichkeit mit ihrem Vater dem verſtorbenen Herrn Denis hatte, ein Vorzug, welcher nicht hinzu⸗ reichen ſchien ihr im Herzen ihrer Mutter die Liebe zu verſchaffen, welche ſie ihren beiden übrigen Kindern zu⸗ wendete. Auch hatte die arme Emilie, bei ihrer ſteten Beſorgniß etwas unrecht zu machen und geſcholten zu


