cilie,„Du haſt den Eindruck bemerkt, welchen Deine Naͤhe auf meinen Gatten hervorbringt und Du fuͤrchteſt, mir durch laͤngeres Verweilen Kummer zu machen. Ich bin nicht eiferſuͤchtig auf Hector; es iſt mir lieber, daß er ſo iſt, anſtatt gleichgiltig, denn es beweiſet mir, daß er ein Herz hat. Bleibe noch bei uns, meine gute Juliette, und vollende Deine Kur. Wenn Du jetzt von uns gingeſt, wuͤrde er ſich vielleicht nach Dir ſehnen.“
Die beiden Freundinnen umarmten ſich, und Juliette blieb noch.
Eine aͤhnliche Unterredung fand zwiſchen dem ehemaligen Notar und ſeinem Sohne ſtatt.
„Sei aufrichtig gegen mich, ſagte der alte Gran⸗ din,„Du liebſt Frau von Ermenon noch immer.“
„Nein, lieber Vater, ich liebe ſie nicht mehr wie fruher; aber ſeitdem ſie hier iſt, bin ich ein ganz anderer Menſch geworden.“
„Dem muß abgeholfen werden, ſowohl um Deiner eigenen als auch um der Ruhe Deiner Frau willen.“
„Wir koͤnnen doch Frau von Ermenon nicht fortſchicken?“
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