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„Liebſt Du ihn denn?“
„O ja, ſehr. Es iſt keine Leidenſchaft, viel⸗ leicht nicht einmal Liebe, aber es iſt eine aufrich⸗ tige, wahre, hingebende Zuneigung, wie ſie zu einem dauerhaften ehelichen Gluͤcke nothwendig iſt.“
„Wie befinden ſich Deine Eltern?“
„Ganz wohl; wie Du denken kannſt, wollten ſie anfangs nichts von meiner Verbindung mit Hector wiſſen. Sie ſagten, es ſei eine Mißheirath und prophezeiten mir alles moͤgliche Ungluͤck. Ich aber hatte beſtaͤndig meine Wahrſagerin in den Ge⸗ danken und hoͤrte auf nichts, ſo daß ſie mir endlich, wie immer, meinen Willen ließen. Jetzt koͤnnen ſie ſich nicht genug daruͤber freuen.“
„Du biſt alſo wirklich ganz gluͤcklich?“
„Ja, liebe Juliette.“
In dieſem Augenblicke wurde an die Thür ge⸗ klopft.
„Herein!“ rief Cäcilie.
Ein Dienſtmaͤdchen trat ein, welche ein Kind auf dem Arme trug.
„Meine Tochter hatte ich ganz vergeſſen,“ ſagte
Madame Grandin, indem ſie Frau von Ermenon 9*


