——
das allerliebſte Kind zeigte, das ihr freundlich⸗lä⸗ chelnd ihre Händchen entgegenſtreckte.„Sieh nur, wie huͤbſch ſie iſt!“
Mit dieſen Worten hielt ſie die Kleine ihrer Freundin vor und dieſe kußte ſie.
„Du weißt wohl, wie ſie heißt?“
„Nein.“
„Sie heißt Juliette, wie Du.“
„Iſt dies nur Zufall?“
„O nein, ich habe ſie mit Vorbedacht ſo ge⸗ nannt, damit ihr dieſer Name Gluͤck bringe.“
„Gebe der Himmel, daß das liebe Kind nicht ſo unglucklich wird als ich!“
„Du wirſt mir doch hoffentlich Deinen Kum⸗ mer erzaͤhlen?*
„Habe ich vor Dir ein Geheimniß? verſetzte Juliette, ihrer Freundin die Hand reichend.
„Das freut mich. Annette, geh' jetzt mit der Kleinen ſpazieren und gieb wohl Acht auf ſie,“ ſagte Madame Grandin zu dem Dienſtmädchen, worauf ſich dieſe mit dem Kinde entfernte.
„Zuerſt, was bedeutet noch dieſe Trauerklei⸗


