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„Liebt Dich Dein Gatte?“
„So nicht, wie er Dich liebte, aber er liebt mich dennoch aufrichtig,“ erwiderte Cacilie laͤchelnd.
„Wie iſt es gekommen, daß Du ſeine Gattin geworden biſt?“
„Die Prophezeiung Caſarinens ging mir im Kopfe herum. Du weißt, daß ich Dir noch an Deinem Hochzeitstage ſagte, Du thäteſt unrecht, ihren Rath nicht zu befolgen. Ich fragte mich, ob Hector wohl das Gluͤck, das er Dir bereiten wollte, auch einer Anderen wuͤrde bereiten koͤnnen. Es boten ſich mir mehrere vortheilhafte Partieen dar; aber ich ſchlug ſie alle aus. Du verließeſt Valgenceuſe. Zur Zeit der Pferderennen, im Mo⸗ nat October, das heißt etwa vier Monate nach Deiner Verbindung, kamen die herumziehenden Kuͤnſtler, welche im Monat Mai in Senlis gewe⸗ ſen waren, wieder dahin, und unter ihnen befand ſich auch Cäſarine Ich beſuchte ſie, und da ſie mir ſagte, daß ſie Dich von großem Ungluͤck bedroht ſahe, fragte ich ſie, ob es kein Mittel gäbe, dieſes Ungluͤck abzuwenden. Sie antwortete mir, dies
ſei unmoͤglich, denn all' dieſes Unheil käme weder Cäſarine.. 9


