——
„Wie, meine gute Juliette, Du biſt es?“
„Ich ſelbſt, liebe Cacilie.“
„Komm, wir wollen in mein Schlafzimmer gehen, damit wir ungeſtoͤrt mit einander plaudern koͤnnen.“
Die beiden Freundinnen begaben ſich in das anſtoßende Gemach, das mit viel Geſchmack und Luxus moͤblirt war.
„Weißt Du wohl, daß ich ſchon glaubte, Du ſeieſt geſtorben?“ ſagte Cacilie, nachdem ſie Ju⸗ lietten ihren Shawl und Hut abgenommen und ſie noch einmal umarmt hatte.
„Es haͤtte auch wenig gefehlt. Wie ich ſehe, iſt eine große Veränderung mit Dir vorgegangen, liebe Caͤcilie.“
„Allerdings.“
„Du biſt verheirathet?“
„Ja; Du weißt, mit wem?“
„Mit Herrn Hector Grandin?“
„Ganz recht.“
„Biſt Du glucklich?“
„Sehr gluͤcklich. Du allein fehlteſt noch zu meinem Glucke, und jetzt biſt Du endlich da.“
„—
— N„


